Käsekrainer vom Würstelstand, frisch gefüllter Döner, knuspriges Langos, leichte Wraps, asiatische Teigtaschen, Wiener Knödel oder frittierte Spezialitäten aus Süditalien: In Wien gibt es Streetfood für beinahe jeden Geschmack.
Gutes Essen gehört schließlich nicht nur zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Auch zwischen zwei Terminen, während eines Stadtspaziergangs oder nach einer langen Nacht darf es gerne ein schneller und sättigender Happen sein. Genau dafür ist Streetfood wie gemacht.
Ursprünglich bezeichnet der Begriff kleine Gerichte, die an mobilen Ständen, in Foodtrucks oder unmittelbar auf öffentlichen Plätzen verkauft werden. Inzwischen wird die Bezeichnung deutlich weiter gefasst. Deshalb stellen wir euch auch Lokale und Restaurants vor, bei denen ihr unkomplizierte Speisen aus aller Welt bestellen und mitnehmen könnt.
Inhaltsverzeichnis
Streetfood aus Österreich
Den Anfang macht ein Klassiker der Wiener Esskultur: das Würstel. Ob gebraten oder gekocht, lang oder kurz, traditionell oder modern interpretiert – auf die zahlreichen Würstelstände der Stadt ist besonders bei spätem Hunger Verlass. Käsekrainer mit Senf und Brot, Burenwurst, Bratwürstel oder ein gut gefüllter Hotdog funktionieren praktisch immer. Dazu gibt es bei Bedarf auch eine kalte Dose Bier.
Dass Würstelstandküche nicht ausschließlich aus Fleisch bestehen muss, zeigen immer mehr moderne Betriebe. Der Wiener Würstelstand führt neben klassischen Würsteln beispielsweise auch rein pflanzliche Alternativen.
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Sandwiches
Kaum ein schnelles Gericht wird derzeit so vielseitig interpretiert wie das Sandwich. Die Grundidee bleibt angenehm einfach: Zwischen zwei Brotscheiben landen Fleisch, Käse, Aufstriche, Salat oder Gemüse. Viele Wiener Lokale werden bei der Auswahl, Zubereitung und Kombination der Zutaten jedoch zunehmend kreativer.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Bäckerei Karl. im 5. Bezirk. Als Grundlage dienen je nach Geschmack hausgemachtes Sauerteigbrot oder weiche Brioche. Gefüllt werden die Brote unter anderem mit Salat, Gemüse und einem kräftigen, selbst gemachten Thunfischaufstrich. Ein Besuch lohnt sich besonders für alle, die klassische Sandwiches gerne etwas raffinierter mögen.
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Döner
Auch Döner ist aus der Wiener Streetfood-Landschaft längst nicht mehr wegzudenken. Die türkische Spezialität lässt sich unkompliziert an unterschiedliche Vorlieben anpassen. Zur Auswahl stehen etwa klassischer Kebap mit Lammfleisch, Dürüm mit Huhn und Fetakäse oder vegetarische Varianten mit Falafel.
Die Kombination aus Fladenbrot, frischem Gemüse, würzigen Saucen, scharfen Gewürzen und verschiedenen Toppings ist schnell zubereitet und gleichzeitig sättigend. Dass Döner angeblich schöner macht, ist zwar nicht wissenschaftlich bewiesen – beim Lieblingsdönerstand klingt der Spruch trotzdem überzeugend.

Langos
Herzhafte Zutaten in Teig zu verpacken, ist grundsätzlich eine gute Idee. Noch verführerischer wird es, wenn der Teig selbst goldbraun in Fett ausgebacken wird. Kommt anschließend eine großzügige Portion Knoblauchöl darüber, ist das typische Langos-Erlebnis perfekt.
Die ungarische Spezialität ist in Wien in zahlreichen Varianten erhältlich. Ihr bekommt Langos etwa mit Käse und Röstzwiebeln, mit Schinken, in ausgefallener Form mit Lachs oder als süße Version mit Haselnusscreme. Damit eignet sich das Gericht sowohl als herzhafter Snack als auch als üppige Nachspeise.
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Wraps
Für einen etwas leichteren Happen bieten sich Wraps an. Je nach Füllung können die eingerollten Fladen ausgesprochen ausgewogen ausfallen, ohne dabei auf Geschmack zu verzichten. Eine bekannte Adresse für Wraps in Wien ist Wrapstars im 6. Bezirk. Dort gibt es Varianten mit Biofleisch vom Rind oder Schwein, aber auch vegetarische Optionen.
Bevor die Fladen eingerollt werden, ergänzt das Team die Füllungen mit hausgemachten Saucen und Toppings wie Kimchi, Gemüse oder Jalapeños. Wer größeren Hunger mitbringt, kann Reis, Tortillachips oder Salat dazu bestellen. Seid ihr gerade nicht im 6. Bezirk unterwegs, könnt ihr euch online über den aktuellen Standort des Wrapstars-Foodtrucks informieren.
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Bagels
Das weltbekannte Gebäck mit dem charakteristischen Loch in der Mitte lässt sich bestreichen, belegen und großzügig füllen. Obwohl Bagels heute besonders mit anderen internationalen Metropolen verbunden werden, besitzen sie auch historische Wurzeln in Wien. Mittlerweile gibt es in der Stadt zahlreiche Lokale mit unterschiedlichen Bagel-Kreationen.
Zu den empfehlenswerten Adressen zählt Budapest Bagel Vienna im 2. Bezirk. Das Angebot umfasst Bagels mit Fleisch oder Fisch, vegetarische und vegane Varianten sowie süße Kombinationen. Besonders verlockend ist die Version mit Haselnusscreme und Banane. Auch glutenfreie Bagels sind erhältlich.
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Bao Buns
Burger essen wir ausgesprochen gerne. Für unterwegs sind große und üppig belegte Exemplare allerdings nicht immer besonders praktisch – vor allem dann, wenn am Ende mehr Sauce auf der Kleidung als im Mund landet. Eine handlichere Alternative aus Taiwan sind Bao Buns.
Die kleinen, burgerähnlichen Snacks erkennt ihr an ihrem hellen, weichen und besonders luftigen Teig. Traditionell werden sie häufig mit Schweinebauch gefüllt. Es gibt aber auch Varianten mit Huhn, Tofu oder rein pflanzlichen Zutaten. Zu den beliebten Kreationen zählt der Pulled Pork Bao in der Bao Bar, die Standorte im 2., 4. und 7. Bezirk betreibt.
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Teigtaschen
Nach Würsteln, Sandwiches, Döner und Bao Buns ist ein großer Teil des Streetfoods im Brotformat abgedeckt. Teig kann allerdings ebenso gut zu kleinen, handlichen Taschen verarbeitet werden. Die Auswahl an Dumpling-Lokalen in Wien ist entsprechend groß und reicht von Dim Sum und Jiaozi über Gyoza und Wan Tan bis zu österreichischen Kasnudeln.
Eine beliebte Adresse für pikante und süße Teigtaschen ist das Ballroom im 9. Bezirk. Auf der Karte stehen beispielsweise der Yakuza Ball mit Garnelen, Wurzelgemüse, Zitronengras und Ingwer sowie der vegane Berlin Ball mit geräuchertem Tofu, Pilzen und Kräuterseitlingen. Ergänzt wird die Auswahl durch süße Bällchen und regelmäßig wechselnde saisonale Angebote.
Erwähnenswert ist außerdem die Knödelmanufaktur mit ihrem Wirtshaus im 11. Bezirk. Dort stehen zahlreiche süße und pikante Knödelvariationen auf der Speisekarte. Für Fans österreichischer Hausmannskost ist das Lokal daher eine interessante Anlaufstelle.
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Streetfood aus Berlin
Mariahilferstraße 31, 1060 Wien
täglich
www.berliner-babo.at
Mehrere bekannte Streetfood-Kategorien bringt der Berliner Babo unter einem Dach zusammen. Das Lokal betreibt Niederlassungen im 6., 12. und 19. Bezirk. Auf der Speisekarte stehen verschiedene Burger, darunter vegetarische und vegane Varianten, sowie Wraps, Dürüm, Pommes, Bowls und Burritos. Auch Fingerfood wie Onion Rings und Currywurst ist erhältlich.
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Streetfood aus Italien
Wer nicht nur ein einzelnes Gericht, sondern unterschiedliche Streetfood-Spezialitäten aus einer bestimmten Region probieren möchte, wird ebenfalls fündig. Für süditalienisches Streetfood bieten sich beispielsweise das Restaurant Passione da Ferdinando, ein Ableger der Pizzeria Da Ferdinando, und Pronto Volante, die kleine Schwester der Disco Volante, an.
Beide Lokale konzentrieren sich auf deftige Spezialitäten aus Süditalien. Dazu gehören Pizza fritta, gefüllte Reisbällchen namens Arancini und Frittatina, für die Pasta paniert und frittiert wird. Mit Haselnusscreme gefüllte Zeppole sorgen anschließend für einen süßen Abschluss und ein wenig Urlaubsstimmung aus Neapel.
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Streetfood aus Israel
Auch die israelische Küche bietet zahlreiche Gerichte, die sich hervorragend als Streetfood eignen. Das Baschly serviert unter anderem gefüllte Pitas, Laffas und Hummus-Bowls. Bei Hungry Guy stehen beispielsweise Schawarma-Platten und Falafel auf der Karte. Der Streetfood-Stand Taïm konzentriert sich auf vegetarische und vielfach vegane Spezialitäten wie Sabich-Sandwiches, Pita, Falafel und Salate.
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Streetfood aus Thailand
Wien besitzt eine beachtliche Auswahl an thailändischen Restaurants. Für unkompliziertes Streetfood empfehlen sich besonders zwei Ableger bereits etablierter Gastronomiebetriebe. Das Oliang Café im 15. Bezirk wurde vom Team hinter All Reis Bangkok Street Food eröffnet.
Neben Kaffee und Tee aus Thailand werden dort typische Snacks und Süßspeisen angeboten. Dazu gehören Salapao, also gedämpfte und gefüllte Teigtaschen, gegrillte Bananen namens Gluay Tub sowie verschiedene thailändische Mehlspeisen.
Eine weitere Adresse ist die Sip Song Bar, die aus dem Umfeld des Restaurants Mamamon stammt. Neben thailändisch inspirierten Cocktails und Naturweinen bekommt ihr dort Barsnacks wie Beef Thaitare mit Reiscrackern, hausgemachte Chips von der Lachsforelle und verschiedene warme Gerichte.
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Kumpato Foodtruck
Zum Abschluss folgt eine Empfehlung für unkompliziertes Streetfood, das sich individuell zusammenstellen lässt. Der Kumpato Foodtruck hat sich auf Ofenkartoffeln spezialisiert und kombiniert sie mit Zutaten aus unterschiedlichen kulinarischen Richtungen.
Insgesamt stehen rund 20 Toppings aus den Bereichen Fleisch, Fisch, Gemüse, Kräuter, Gewürze und Saucen zur Auswahl. Daneben gibt es bereits fertig zusammengestellte Variationen. Beim Veggie Style treffen beispielsweise Couscous, Paprika, Rotkraut und Joghurtsauce aufeinander. Der Greek Style kombiniert eingelegte Tomaten, Paprika, Schafkäse und Oliven.
Üblicherweise steht der Foodtruck von Montag bis Freitag sowie am Sonntag bei der Roßauer Lände an der Ecke zur Roßauer Brücke im 9. Bezirk. Da sich Standort und Einsatzzeiten ändern können, findet ihr aktuelle Informationen auf der Website oder auf Instagram.
